Hafertage

Hafertage haben eine lange Tradition und werden auch heute noch angewendet.
Mehr zu einer individuellen Haferkur finden sie im gleichnamigen Unterpunkt „Haferkur


DIE GEMÄßIGTEN HAFERTAGE – weniger streng aber trotzdem wirksam:

Neben den strengen Hafertagen, an denen hauptsächlich Hafer verzehrt wird, gibt es auch eine weniger strenge Abwandlungsmöglichkeit: Die gemäßigten Hafertage.
„Gemäßigt“ bedeutet hier nicht gleich weniger effektiv, sondern eher gemäßigte Regeln und mehr Spielraum für Sie. Es sind hierbei sowohl das Würzen mit Salz, Zitronensaft und zusätzlicher Süße, als auch Gemüse, Nüsse oder Beeren zum Aufpeppen erlaubt.

Durch die Flexibilität, die diese Abwandlung der ursprünglichen, strengen Hafertage mit sich bringt, können Sie selbst beispielsweise zum Frühstück eine süße Variante mit Beeren und Zimt und am Mittag eine herzhafte Variante mit geriebenen Karotten, aufgekocht mit Brühe zu sich nehmen.

Sie verzehren an einem Hafertag drei Mahlzeiten mit jeweils 60-80g Haferflocken. Jede Mahlzeit wird mit 300-500 ml heißem oder kaltem Wasser oder Brühe zubereitet. Die Zugabe von wenig Süßstoff, Zitronensaft und/oder Kräutern ist gestattet. Ebenso dürfen Sie ihre Mahlzeiten mit je maximal 50g Gemüse, Beeren oder 20g Nüssen abrunden. Führen Sie so zwei bis drei Hafertage hintereinander durch und verzichten Sie währenddessen auf jegliche anderen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße, genauso wie auf Alkohol.
Ihre Hafermahlzeiten können Sie nach Belieben entweder warm oder kalt verzehren, dazwischen sollten jedoch mindestens vier Stunden liegen. In dieser Zwischenzeit sollten Sie keine Zwischenmahlzeiten zu sich nehmen und auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Eine Infografik zur Durchführung solcher gemäßigter Hafertage finden Sie unter Downloads.


DIE INDIVIDUELLEN HAFERTAGE – Hafertage nach ihren Vorlieben:

Passen Sie sich die Hafertage also nach Ihren Vorlieben an und entwerfen Sie so IHRE ganz persönliche, individuelle Kurzzeitkur. Bei den individuellen Hafertagen ist ihrer Fantasie und ihren Vorlieben kaum Grenzen gesetzt. Kombinieren Sie zwei bis drei Zutaten mit ihrem Haferbrei, wobei sogar etwas Schokolade erlaubt ist!

Wir empfehlen diese Form der Hafertage gerne, da sie auf Dauer sehr viel einfacher umzusetzen und durchzuhalten ist.

Sie verzehren auch hier drei Mahlzeiten mit jeweils 60-80g Haferflocken, welche mit 300-500 ml Brühe oder Wasser zubereitet werden. Anstelle von Gemüsebrühe kann auch Instantbrühe verwendet werden oder Sie würzen mit etwas Salz. Die Zugabe von maximal einem Esslöffel Erythrit, Zitronensaft oder Kräutern ist auch gestattet. Ebenso dürfen Sie nach Belieben ihre Mahlzeit mit maximal 100 g Gemüse, 50 g Beeren, 20 g Nüssen,
5 g Zartbitterschokolade (70 % Kakaogehalt) und/oder 100 ml Haferdrink abrunden, wobei auch die Kombination von zwei bis drei Zutaten hiervon erlaubt ist.
Generell gilt: Führen Sie die Hafertage so streng wie möglich und so schmackhaft wie nötig durch.

Auch zur Durchführung der individuellen Hafertage steht Ihnen eine Infografik zum Download bereit, zu finden bei den Downloads.


DIE STRENGEN HAFERTAGE – alt bewährt:

Heute werden die hier mit „streng“ bezeichneten Hafertage mit einer Menge von 220g Haferflocken pro Tag durchgeführt, die auch nur mit 500ml Brühe oder Wasser angerührt werden. Eine zusätzliche Zugabe von Salz, Zucker, anderen Süßungsmitteln und erst recht zusätzliches Eiweiß oder Fett sind nicht erlaubt.

Unser Tipp: Variieren Sie zwischen kernigen und zarten Haferflocken oder auch Haferkleieprodukten, um für etwas mehr Abwechslung zu sorgen.

Keine Variante der Hafertage erscheint Ihnen umsetzbar? Lesen Sie hier, womit Sie Schritt für Schritt mehr Haferprodukte in Ihre Ernährung integrieren können, um von den vielen positiven Aspekten zu profitieren.

Was Sie bei der Umsetzung sonst noch beachten müssen, der genaue Ablauf beider Hafertagevarianten und weitere Tipps finden Sie in unserem Haferbuch.

Sie möchten selbst gerne die Auswirkungen Ihrer Hafertage sehen? In unserem Download-Bereich finden Sie ein Dokument zum Mahlzeitentest, den man vor und nach den Hafertagen durchführen kann, um eine Veränderung des Blutzuckeranstiegs zu erkennen.